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Bauernmärkte in der Steiermark

116 Märkte mit frischen Lebensmitteln in der ganzen Steiermark

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Alle Bauernmärkte in der Steiermark

116 Märkte

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Orte mit mehreren Märkten

12 Orte mit eigener Übersicht.

Markttage und Uhrzeiten

55 der 116 steirischen Bauernmärkte öffnen am Samstag, 50 am Freitag. Am Sonntag hat keiner offen.

TagMärkte
Samstag55
Freitag50
Dienstag15
Mittwoch15
Donnerstag14
Montag3
Sonntag0
Märkte an mehreren Tagen zählen mehrfach, Monatsmärkte mit ihrem Wochentag.

76 Märkte beginnen vor 11 Uhr, 36 später. Nachmittagsmärkte gibt es fast nur im Südosten: In der Südoststeiermark sind es acht von elf, in Hartberg-Fürstenfeld fünf von acht. In Deutschlandsberg, Leibnitz, Bruck-Mürzzuschlag, Leoben und im Murtal beginnt kein einziger der 28 Märkte nach 11 Uhr.

Wenn Sie aus dem Westen ins Vulkanland fahren, planen Sie den Einkauf um. Klöch sperrt erst um 16 Uhr auf, Ratschendorf um 18.

104 Märkte finden wöchentlich statt, acht einmal im Monat, meist am ersten Samstag. 97 haben das ganze Jahr offen. Die 19 saisonalen sind unterschiedlich lang: Gamlitz von Ende März bis Anfang November, Altaussee nur im Sommer, Ramsau am Dachstein an vier Freitagen zwischen 21. August und 18. September.

Was auf den Ständen liegt

Gemüse gibt es auf 51 der 116 Märkte, Obst auf 41, Fleisch auf 30, Brot und Honig auf je 29. 19 Märkte führen Kürbiskernöl.

Steirisches Kürbiskernöl trägt seit 1996 die geschützte geografische Angabe der EU, kurz g.g.A. Geschützt ist nicht nur der Name, sondern auch das Anbaugebiet: in der Steiermark die Bezirke Leibnitz, Deutschlandsberg, Voitsberg, Graz, Graz-Umgebung, Weiz, Hartberg-Fürstenfeld und Südoststeiermark. Jede Flasche hat eine weiß-grüne Banderole mit Kontrollnummer, über die sich der Betrieb zurückverfolgen lässt.

15 der 19 Kernöl-Märkte liegen in diesen acht Bezirken. Die anderen vier stehen in Murau, Schladming, Bruck an der Mur und St. Marein im Mürztal.

Die Steirische Käferbohne ist strenger geschützt. Sie hat seit August 2016 die geschützte Ursprungsbezeichnung, kurz g.U.: Angebaut und aufbereitet werden muss sie ausschließlich in der Steiermark. Kürbiskerne dürfen dagegen auch aus Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands kommen. Vier Märkte nennen die Käferbohne ausdrücklich: der Kaiser-Josef-Markt in Graz, Klöch, der SüdsteierMARKT in Leibnitz und Voitsberg.

Vier Märkte sind reine Bio-Märkte, drei davon in Graz: Grottenhof am Freitag, Herz Jesu am Dienstag, der Bio-Markt am Lendplatz am Donnerstag. Der vierte ist Neumarkt im Bezirk Murau, samstags.

Bauernmärkte in Graz

In Graz stehen 22 Märkte, so viele wie im ganzen Bezirk Graz-Umgebung. Neun davon haben dieselbe Verkaufszeit, 6 bis 13 Uhr. Vorgeschrieben wird sie von der Grazer Marktordnung, für die gemischten Märkte am Kaiser-Josef-Platz, Lendplatz, Geidorfplatz, Hofbauerplatz, Hasnerplatz, am Triester Markt sowie in Andritz und St. Peter. Auf- und Abbau sind ab 4:30 Uhr erlaubt. Verkauft werden dürfen Lebens- und Genussmittel landwirtschaftlicher Erzeugung, Naturblumen und Jungpflanzen, im Dezember auch Christbäume bis zwei Meter.

Kaiser-Josef-Markt und Lendplatz haben von Montag bis Samstag offen. Sechs Tage in der Woche schafft sonst nur ein Markt im Land: der Bauernmarkt Voitsberg, 7 bis 13 Uhr, in einer Bezirksstadt mit 9.474 Einwohnern.

Wer in Graz auf einem Bauernmarkt verkaufen will, muss die Ware großteils selbst erzeugen. Bei verarbeiteten Produkten muss die wesentliche Zutat vom eigenen Betrieb stammen, und hergestellt wird dort auch. Das Brot kommt also vom Hof, nicht vom Großhändler. Rund 340 Landwirtinnen und Landwirte beschickten die städtischen Bauernmärkte zum Stand Dezember 2021; den Nachweis darüber stellt die Stadt mit einem Gütesiegel aus, vier Jahre gültig.

Orte mit zwei Märkten

Bad Radkersburg hat zwei Bauernmärkte, an verschiedenen Tagen: bei der Parktherme dienstags, donnerstags und samstags ab 14:30 Uhr, am Hauptplatz freitags ab 13 Uhr. In Bad Gleichenberg sind es ebenfalls zwei, beide am Freitag - der Bauernmarkt ab 14 Uhr, der Vulkanlandmarkt ab 16 Uhr.

Elf Orte außerhalb von Graz haben mehr als einen Markt, am meisten Deutschlandsberg und Gratwein-Straßengel mit je drei. Nach Graz und Graz-Umgebung ist die Südoststeiermark der Bezirk mit den meisten Märkten, elf an der Zahl.

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